SHOWROOM Video meiner Werke
Einfach 9:30 Minuten zurücklehnen
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Landschafts - Kaleidoskope online __________________________________________________________________

Der Fernsehsender NDR nutzt im Satiremagazin „extra 3“ ein
Birkenwald-Motiv
in der Größe 30m x 4m von mir für das neu
ausgestattete Studio als Hintergrund
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3-5. Juli 2009
Die "Indien" Ausstellung wird während
des Yogafestivals in der Villa Luise zu sehen sein.
www.yogafestival.de
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SHOWROOM ANDRÉ WAGNER IN KÖLN 
Côte de Granit Rose
Lightjetprint on Aludibond
140 x 110 cm
Edition 1/5 + 2 AP
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"Authentic Nature", das
erste Bildband des Berliner Fotografen
André Wagner, ist ein
ganz und gar nicht alltägliches Bildband:

Es ist kein protziges Buch. Ein
schmaler Band nur, ganz schlicht, doch edel gestaltet. Zumeist bei
seinen Reisen fotografiert der Berliner mit langen Belichtungszeiten
bis zu vier Stunden. In Urwäldern, Urlandschaften, die er etwa
noch in Neuseeland findet.
Es sind die Ur-Elemente, die ihn
interessieren: Feuer, Wind, Wasser und Erde. Wasserfälle,
dunkle, neblige Wälder, nächtliche Naturstimmungen, sogar
einen Mondregenbogen hat er fotografiert. Ein wenig unheimlich sind
sie, die Bilder des jungen Berliners, der etwa über die
Entstehung der Arbeit „Harwood Hole“ schreibt: „Es ist mitten
in der Nacht. Vor ein paar Stunden war ich schon mal hier und habe
diese Stelle entdeckt. Hier sieht es aus als seien Bäume und
Gestein ineinander verwachsen. Jetzt kann man die Hand kaum vorm Auge
sehen und jegliche Zivilisation ist meilenweit entfernt. Ich betätige
den Drahtauslöser meiner Kamera und gehöre in den nächsten
Minuten nur mir und der Dunkelheit. Ein leichter Wind geht und
verfängt sich in den Wipfeln der Bäume. Es knackt leise,
ich schaue nach oben, aber der Wald ist zu dicht, als das man den
Himmel sehen könnte. Irgendwo singt ein Vogel. Es raschelt neben
mir ... “
Immer, so scheint es, empfindet der Fotograf die
Schönheiten der Natur als Geschenk, ja, mehr noch: als ein
Wunder. Ganz gleich, ob die Bilder in Neuseeland, Spanien oder
Finnland entstehen, immer ist Wagner der Wildnis auf der Spur, der
authentischen Natur, doch gleichzeitig – im Laufe der oft so langen
Belichtungszeit – auch auf der Suche nach dem eigenen Ich: „Das
Gebilde, das am Ende entsteht, ist ja Ausdruck meiner Bewegung im
Motiv, praktisch ein Selbstportrait. Das abgebildete Licht ist mein
Weg durch die Zeit ... Erst durch die lange Belichtung erkennt man
ein anderes Wesen der Dinge. Dadurch bekommt die Natur eine ganz
andere Bedeutung.“
André Wagner, 1980 in Burgstädt
geboren, ist ein Fotograf, dem das Authentische wichtig ist. Der
Buchtitel ist keinesfalls ironisch gemeint: „Meine Bilder
vermitteln genau das, was Natur ist“, sagt er. In seinem Fall:
wildes, unheimliches, mystisches, faszinierendes,
geheimnisvoll-fabelhaftes Terrain, ins Bild gebracht in malerisch
anmutenden Unschärfen. Ein ganz und gar nicht alltägliches
Fotobuch.
(Marc Peschke)